Derby gegen Union Procon Wohnbau Dietch

Ein Kampf der Wölfe der leider Verloren ging

Die elfte Runde der Bezirksliga Ost eröffneten Union Procon-Wohnbau Dietach und die Union Wolfern vor einer traumhaften Kulisse. Das Wetter war angenehm und sehr viele Zuseher fanden sich in der DietachArena ein. Ein brisantes Duell war aus zweierlei Gründen zu erwarten, erstens ist Dietach gegen Wolfern ein Derby und zweitens sitzt bei Wolfern Norbert Niedermayr auf der Trainerbank - der Neo-Wolves-Coach war zu Saisonbeginn noch Trainer in Dietach. Außerdem hat Dietach die stolze Serien von vier unbesiegten Spielen in Serie zu verteidigen. Wolferns Trend zeigt deutlich nach unten, da vier der letzten fünf Begegnungen verloren wurden.

Dietach hat mehr Spielanteile - Wolfern die Führung zur Halbzeit

Das Derby am Plastikgrün begann ansehnlich. Beide Mannschaften waren auf Sieg eingestellt. Markus Glück (sportlicher Leiter der Wolves) meinte zur Anfangsphase: "In den ersten zehn Minuten waren wir etwas dominanter als die Heimmannschaft. Daniel Gruber konnte nach Vorlage von Martin Sulzner den Ball im langen Eck versenken". Nach sieben Minuten gelang Gruber das 0:1 aus Sicht von Dietach. Danach hatte die Molterer-Elf deutlich mehr Chancen und Spielanteile. Nach 20 Minuten versenkte Stefan Thallinger einen Freistoß im Gehäuse der Gäste. Glück zu dieser Aktion: "Ob es wirklich ein Freistoß war, ist schwer zu sagen, aber wie Thallinger den Ball im Tor unterbrachte, war wunderschön". Kurz vor dem Halbzeitpfiff stellte die Niedermayr-Elf den Spielverlauf auf den Kopf. Neustifter flankte von rechts in die Mitte, wo Sulzner und Gruber verpassten, doch aus dem Hinterhalt schloss Roland Reininger perfekt zum 1:2 ab.

Thallinger wird zum Matchwinner

Nach der Halbzeitpause war Wolfern etwas aktiver und kam besser ins Spiel. "Wir haben sogar einigen Chance ausgelassen", so Glück zur Anfangsphase der zweiten Halbzeit. Doch nach etwas mehr als einer Stunde verloren die Wolferner in der Vorwärtsbewegung den Ball - der schnelle Patrick Aselwimmer konnte sich im 1-gegen-1 gegen einen Innenverteidiger der Gäste durchsetzen und zum 2:2 abschließen. Wiederum zehn Minuten später stand die Abwehr der Wolves schlecht und so konnte Stefan Thallinger relativ einfach den Ball nach einer Flanke von rechts über die Linie köpfeln und den 3:2-Heimsieg fixieren. "Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden durchaus auch gerecht gewesen, aber so ist Fußball - wenn man unten dabei ist, hast du am Ende auch kein Glück", so die Analyse von Markus Glück

Zitat Ligaportal

Zurück zur Übersicht
Unsere Sponsoren